Eine Aufforderung vom Herrn:
Den Stand aufzugeben heißt, das Land aufzugeben; es bedeutet, die Hoffnung loszulassen, den Kampf loszulassen und das Licht loszulassen.
Wenn du den Kampf und den Stand aufgibst und dich „treiben lässt“, verlöschen auch das Licht und die Hoffnung in dir. Du hörst auf, Licht zu sein, und das Licht wird schwächer.
Sich zurückzuziehen heißt, besiegt zu sein. Sich von der Kampflinie zu entfernen bedeutet zu glauben, dass der Feind größer ist und der Kampf die Mühe nicht mehr wert sei.
Die Linie zu halten ist kein Abwarten, sondern Gehorsam gegenüber dem Göttlichen – eine ausgerichtete Lichtquelle, die in die Nacht hinausschießt.
„Damals, als Gott euch die Augen für die Wahrheit öffnete, hattet ihr viel zu leiden und schwere Kämpfe zu bestehen. Wisst ihr noch, wie standhaft ihr das alles ertragen habt?
Einige von euch wurden in aller Öffentlichkeit beschimpft und misshandelt; die Übrigen standen denen, die das durchmachen mussten, treu zur Seite.
Auch mit denen, die im Gefängnis waren, habt ihr gelitten. Und als man euch euren Besitz wegnahm, habt ihr das mit Freude ertragen in dem Bewusstsein, etwas zu besitzen, was viel wertvoller ist und was euch niemand nehmen kann.
Gebt diesen Glaubensmut jetzt nicht auf! Er wird einmal reich belohnt werden. Ja, was ihr nötig habt, ist Standhaftigkeit. Denn wenn ihr unbeirrt Gottes Willen tut, werdet ihr einmal erhalten, was er euch zugesagt hat.
Wie heißt es in der Schrift?:
»Nur noch eine ganz kurze Zeit, dann wird der da sein, dessen Kommen angekündigt ist; seine Ankunft wird sich nicht verzögern.«
´Und weiter sagt Gott:‘
»Der, der sich auf mich verlässt und im lauben festbleibt, wird leben. Wenn er sich aber von mir abwendet, werde auch ich nicht zu ihm halten.«Doch wir gehören nicht zu denen, die sich abwenden und sich damit selbst ins Verderben stürzen. Nein, wir gehören zu denen, die am Glauben festhalten und dadurch ihr Leben retten.“
Hebräer 10:32-39 (NGU-DE)

